Herzlich willkommen im Lions Club „Nirgendwo in Afrika“ auf meiner neuen Webseite!

Hier gibt es eine tierisch bunte Mischung aus Weisheiten, Satiren, Parodien, Nonsens-Texten etc. sowie eine umfangreiche und vielfältige Lyrik-Sammlung – darunter eine Fülle eigener Lyrik –, die laufend ergänzt wird.
Die sehr detaillierten Analysen zu Lyrik, Drama, Roman, Kurzgeschichten, Märchen, Kommunikation, Werbe-anzeigen und Sachtexten sind für Lernende und Unterrichtende ab Klasse 11 gedacht. Übungen zu Recht-schreibung & Zeichensetzung sollen beim fehlerfreien Schreiben helfen. Die leicht selbstironisch kommentierte Biografie (mit der kafkaesk-steppenwolfigen Parabel „Keine Worte finde ich für dich heut‘ Nacht“ im Anhang) offenbart mein turbulentes Leben wie meinen Alltag und wird regelmäßig aktualisiert – ebenso wie die News auf der Startseite (siehe Archiv).
Zu den zahlreichen Aktivitäten, Projekten und Spendenaktionen von JugendInterkult e.V. siehe www.jugendinterkult.de
Lasst euch von meinem umfangreichen Angebot begeistern. Es lohnt sich!
Erklärung meines polysymbolischen Wappens: Der lateinische Spruch „Quaere pacem et sectare eam“ heißt auf Deutsch „Suche den Frieden und jage ihm nach“ (Psalm 34) als Teil meiner zahllosen Lebensmotti. Das darunter aufgerichtete geflügelte Pferd (Pegasus) ist das Symbol der von mir verehrten Dichtkunst. Auf dem Schild unter dem Helm steht in der Mitte stilisiert der paradiesische Lebensbaum, der Unsterblichkeit und ewiges Leben verheißt. Links neben dem Baum befindet das Symbol für Glaube (Kreuz), Hoffnung (Anker), Liebe (Herz). 1 kor 13: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, aber die Liebe ist die größte unter ihnen“. Der aufgerichtete Löwe rechts neben dem Baum ist nicht nur das Symbol des Lions Clubs meiner Webseite, sondern er ist stolz, weiß genau, was er will, und steht dir bei, wenn du dich unsicher und verloren fühlst. Er zeigt dir den Weg, wenn du nicht weiterweißt, stärkt die Loyalität und unterstützt Beziehungen zu geliebten Menschen.
NEWS vom 01.05.2026 (siehe auch im News-Archiv)
Was bringt uns jetzt der Mai? Noch mehr Trump-Narretei?!
Claudia Koreck – Mai-Lied: Link: youtube.com/watch?v=BQegFvP6OGI – sehr berührend !!
MaiThinkX: Wie unsere Erinnerung uns betrügt. Link: https://www.zdf.de/video/shows/mai-think-x-die-show-102/maithink-x-erinnerung-100
Gerhard Polt – Mai Ling (1979 live), tolle Satire – Link: https://www.youtube.com/watch?v=IFI9hpn2_IQ
TerraX – Harad Lesch (26.3.26) … und die Welt in Angst – sehr empfehlenswert
Link: https://www.zdf.de/play/dokus/terra-x-harald-lesch-102/das-zeitalter-der-angst-doku-100
Mai Lyrik – Hans Retep: Jo mei – Link: www.lyrikmond.de/gedichte-thema-9-66.php#3339
Kein Wölkchen mehr die Sonne stört,
die Frauen sind davon betört
und legen ihre Brüste frei.
Geh ich hinaus als Nackedei,
dann gibt es gleich ein groß Geschrei,
man droht mir gar mit Polizei.
Ja haben diese Leute nie gehört
vom Wonnemonat namens Mai?
Hans-Peter Kraus: Netter Monat – Link: www.lyrikmond.de/gedichte-thema-9-66.php#2700
Der Mai war dieses Jahr
ein netter Monat.
Man konnte jederzeit
’ne Runde drehen
zwischen zwei Weltuntergangsschauern.
Hans-Peter Kraus: ein junger Mann … Link: www.lyrikmond.de/gedichte-thema-9-66.php#3118
ein junger Mann
kotzt in die Sträucher
Vatertag
Florian Schroeder: Collien Fernandes: Weg mit der Unschuldsvermutung!? Beitrag zur digitalen Vergewaltigung: Satire mit Tiefgang !! Link: https://youtu.be/qVqmZIvJJd8?si=JJH2vSEOWhmDZsbB
Florian Wintels: Die Mathearbeit (Poetry-Slam) Link: youtube.com/watch?v=f9cX8YN2M0c sagenhaft !!
Bernd Lafrenz: Ein Sommernachtstraum – frei nach Shakespeare – umwerfend komisch
Verzauberung durch Charme, Humor und Leichtigkeit, mit der Lafrenz alle seine Figuren selbst spielt mit enormer Wandlungsfähigkeit u. unverhohlener Liebe zu Shakespeare. Ein Vollblutkomödiant in mitreißen-
dem Outfit mit originellen Requisiten und einer unerschöpflichen Phantasie.
Link: youtube.com/watch?v=7pOG9Zq6Rl4
Der Weg zum höheren Selbst – (k)ein Weg zu Jesus?
Das höhere Selbst (oft auch als Higher Self oder wahres Selbst bezeichnet) beschreibt in der Spiritualität und Psychologie einen Teil 1. In der Psychosynthese nach Roberto Assagioli wird das Höhere Selbst als ein unveränderliches Zentrum u. integrierendes Prinzip betrachtet. Es steht im Kontrast zum wechselhaften Unbewussten u. dient dazu, das im Menschen vorhandene Wachstumspotenzial zu erschließen. Das alltägliche „Ich“ wird als eine Spiegelung dieses Höheren Selbst aufgefasst. Hier sind die wichtigsten Merkmale im Überblick: Wie man sich mit dem höheren Selbst verbindet. Es gibt verschiedene Wege, diesen Zustand bewusster wahrzunehmen: Meditation: Durch Stille lernen, die „Stimme“ des Egos von der leisen Intuition des höheren Selbst zu unterscheiden. Die Kritik am Konzept des „Höheren Selbst“ (oft im Gegensatz zum „Ego“ definiert) setzt an verschiedenen psychologischen und philosophischen Punkten an. Während das Höhere Selbst in spirituellen Kontexten als Ausdruck von Liebe, Fülle und Weisheit gilt, sehen Kritiker darin oft Gefahren für die psychische Gesundheit und die Realitätswahrnehmung. Zentrale Kritikpunkte 1. Flucht in den Perfektionismus: Das Streben nach einer „erhabenen Version“ seiner selbst kann in krankhaften Perfektionismus umschlagen. Wer sich ständig an einem idealisierten, fehlerfreien Selbst misst, leidet oft unter Versagensängsten u. einem geringen Selbstwertgefühl, wenn die Realität nicht mithält. Abwertung menschlicher Erfahrung (Ego-Bashing): In vielen Lehren wird das „Ego“ als Quelle von Angst u. Mangel verteufelt, was zur Selbstablehnung führten kann. Das Ego ist jedoch auch ein Überlebensmechanismus, und seine ständige Unterdrückung kann zu inneren Konflikten und Selbstbestrafung führen. 2. Gefahr der Arroganz und Selbstüberschätzung: Die Überzeugung, mit einer „höheren Quelle“ verbunden zu sein, kann zu einer verzerrten Selbstwahrnehmung führen. Psychologisch gesehen kann ein überhöhtes Selbstbild in Arroganz oder Selbstüberschätzung münden (Overconfidence-Effekt), was den Bezug zur Realität und zu den eigenen tatsächlichen Fähigkeiten schwächt. 3. Spirituelles „Bypassing“: Das Konzept kann dazu genutzt werden, echte psychologische Probleme oder emotionale Schmerzen zu überspringen, indem man sich auf eine vermeintlich höhere Ebene flüchtet, statt sich mit weltlichen Ängsten oder Traumata auseinanderzusetzen. Folgen übertriebener Idealisierung Wird der Abstand zwischen dem realen Ich und dem „Höheren Selbst“ zu groß, drohen: Depressive Verstimmungen durch ständige Unzufriedenheit; Burnout durch den permanenten Druck, Höchstleistungen im spirituellen oder persönlichen Bereich zu erbringen; Isolation, da der Kontakt zu Mitmenschen unter dem Filter extrem hoher Standards leiden kann. 1. Die Quelle der Weisheit Zusammenfassung der Perspektiven |
Donald Trump – der größenwahnsinnigste Herrscher aller Zeiten (GröwaHaZ)1. Trump als Jesus mit US-Flagge im Hintergrund am Krankenbett. Aus seiner linken Hand strömt das hei-lende Licht hervor. Er muss jetzt 12 Mio. Amis heilen, die sich keinen Arztbesuch mehr leisten können. 2. Er entwirft ein gigantisches Denkmal von sich (größer als der antike Koloss von Rhodos). 3. Als überirdischer Herkules beschützt er die Freiheitsstatue und erhält nun wohl auch eine 4. Münze mit seinem Herrscherbild (anlässlich der 250-Jahrfeier der Gründung der USA am 4.7. 2026). E pluribus unum heißt für Trump: Von vielen Ethnien bleibt die weiße Rasse übrig. Der Rest muss raus. Statt IN GOD WE TRUST liest Trump: In Gold we Trust (= Vermögenübertragung an seine Familie).
Was wäre ein Trump-Diktator bzw. Trump-Gottkaiser ohne die Planung völlig sinnloser Bauwerke? Höchst originell: Eine Bibliothek zu seiner Präsidentschaft, die statt Bücher Flugzeuge enthält, da es über ihn nichts Lesenswertes gibt; ein gigantischer Triumphbogen mit goldener Engelsstatue (Lady Liberty, die schon die Flügel ausbreitet, um davon zu fliegen) einen riesigen Ballsaal mit Führerbunker und unterirdi- schem Besucherzentrum (hierfür wurde der Ostflügel des Weißen Hauses ohne Genehmigung abgerissen) und höchst visionär: ein Trump-Tower auf dem Mond. Als genialer GröwaHaZ, der dabei ist, die Welt ins Chaos zu stürzen, hätte er doch solche tollen Denkmäler mehr als verdient (Fotos: Trumps KI-Bilder). Sollte er aufgrund eines höchst MAGAren Ergebnisses bei den Midterms, durch Absetzung bzw. Einweisung in Knast oder Klapse nicht mehr Präsident sein, werde ich ihn vermissen – so wie Nero oder Caligula. Letztere waren wohl u.a. paranoid u. litten unter psychopathischem Größenwahn – wie Trump. |
Trump-Song: Blockade, Blockade: Link: https://youtube.com/shorts/HLsP5Tjf_hE?is=_aHL4flt1XaiEpmx
Lewis Macleod: Der Trump’sche Friedensdeal: 10 Schritte zum Weltfrieden:
Link: https://www.youtube.com/shorts/DAC73-xkSfw
Tolle ZDF Satire: Krieg ohne Plan Link: https://www.youtube.com/watch?v=v7YeYc57awg
Politik-News in Kürze: Merz schreit Klingbeil an, will 750 T Syrer in 3 Jahren zurückschicken u. nur noch Basisrente. Öl + Gas werden verstärkt anstelle alternativer Energien gefördert. Im Gesundheitswesen sollen 20 Mrd. € eingespart werden – zu Lasten von Patienten, Pflegebedürftigen, Vergütungen psychotherapeutischer Leistungen u. Notfällen. Eine Steuerreform soll uns um 30 Mrd. € entlasten – zu Lasten von Kindern, Familien, Behinderten. Tankrabatt von 17% gilt ab 1.5. AG sollen selbst 1.000 € Entlastungsprämie an AN zahlen. Bürokratie- u. Subventionsabbau stocken, aber dafür werden für 20 Mrd. € unsere Bahnhöfe schöner. Folge: AFD jetzt vor CDU/CSU. Unser Buckelwal Timmy leidet u. soll von Millionären um jeden Preis gerettet werden. Bei Rettung fällt Tierärztin ins Koma. Wer den Wal hat, hat die Qual (3 Mio. gesunde Wale werden jährlich getötet, einen todkranken will man retten – So geht effektiver Artenschutz!!).

Dazu nun der ultimative Buchtitel von © Robert Herr.
Aktueller/gründlicher ist noch nie ein die gesamte Republik wochenlang in Atem haltendes u. weitaus mehr bewegenderes Ereignis als alle globalen Krisenherde analysiert, seziert u. philosophisch-kulturhistorischer, theologischer, religionssoziologischer gender-, LGBT-gerechter, nachhaltiger, umweltschonender, Fächer- und Länder übergreifender, postkolonialistischer, meditativer, mediengerechter, zoologischer, egozentrischer u. zweckfreier hinterfragt worden.
6 echte Buchtipps:
1. Gina Hitsch/Martin Freres: Das Ding ist: Man kann auch anders über Rassismus sprechen (30.3.26) Gina übt Rassismuskritik auf Instagram und Tiktok. Martin dachte, sie übertreibt manchmal. Verlobt sind die beiden trotzdem. Mit Witz, Scharfsinn und anhand ganz konkreter Beispielsituationen analysieren die Content Creatorin Gina Hitsch und ihr Partner Martin Freres, warum Gespräche über Rassismus so schwierig sind und wie sie besser gelingen können – sei es auf Social Media, in Partnerschaften, im Job oder in der Familie. Ohne erhobenen Zeigefinger und ohne Alltagsrassismus zu ignorieren. Mit dem Mut, zu den eigenen Gefühlen zu stehen, und viel Empathie für das Gegenüber erzählen sie aus ihrem Leben und versuchen nebenbei die Exit-Strategie aus dem polarisierten Diskurs unserer Zeit zu finden. »Gina gelingt es, komplizierte Themen humoristisch zu verpacken. Dadurch schafft sie etwas Großes: Rassismuskritik für alle Menschen zugänglich zu machen.« Tara-Louise Wittwer
2. Tabea Maibaum: 85 kreative Spiele und Übungen zur Selbstregulation bei Kindern: Für einen gesunden Umgang mit starken Gefühlen, Förderung der emotionalen Entwicklung und zur Impulskontrolle (23.1.24) Die emotionale Entwicklung Ihres Kindes liegt Ihnen am Herzen? Sie möchten nicht, dass Ihr Kind beim nächsten Einkauf schreiend auf dem Boden liegt? Oder einen nicht enden wollenden Heulkrampf bekommt, weil es das Kuscheltier aus dem Regal nicht haben darf? Sie wollen auch nicht, dass es wieder Diskussionen, Ärger und Frustration gibt, wenn Ihr Kind ins Bett soll? Obacht! Dies sind Anzeichen dafür, dass Ihr Kind sich selbst nicht regulieren kann. Weshalb es später Schwierigkeiten haben könnte den Anforderungen in der Schule gerecht zu werden und wahrscheinlich nur schwer soziale Kontakte knüpfen wird. Wenn Sie möchten, dass Ihr Kind empathisch ist, seine Impulse kontrollieren und sich leicht auf bestimmte Aufgaben konzentrieren kann, dann ist dieses Buch perfekt für Sie! – Ein Must-Have für den Alltag In diesem pädagogisch wertvollen Ratgeber geht es darum, Kindern spielerisch Selbstregulation zu vermitteln. Selbstregulation erfordert verschiedene Kompetenzen. Die Kompetenzen können die Kinder mit den 85 Spielen und Übungen mühelos lernen. Begriffe wie Impulskontrolle, Emotionsregulation oder Handlungsplanung werden Ihnen nach dem Lesen mehr als geläufig sein.
In diesem Buch lernen Sie:
– Wie Ihr Kind sich Selbstreflexion schrittweise aneignet, damit es das eigene Verhalten nachvollziehen und in Zukunft anderes reagieren kann
– Wie Sie Ihrem Kind beibringen, Gefühle zu erkennen und zu benennen, damit Sie es in schwierigen Situationen durch ein Gespräch unterstützen können
– Wie Sie das Sicherheitsgefühl Ihres Kindes fördern, damit es eigenständig handelt und selbstwirksam in Krisensituationen agiert
– Wie Sie mit Ihrem Kind Belohnungsaufschub spielerisch üben, damit es lernt plötzliche Impulse kontrollieren zu können
– Wie Ihr Kind starke Gefühle wie Wut und Frustration angemessen verarbeiten kann, wodurch seine
Emotionen wieder ins Gleichgewicht kommen, und niemand verletzt wird
Ideal für verantwortungsbewusste Eltern
Wenn Sie sich frühzeitig damit auseinandersetzen, wie Sie Ihrem Kind den Umgang mit starken Gefühlen vermitteln und seine emotionale Entwicklung fördern können, sind Sie schon einen großen Schritt weiter als viele andere Eltern. Denn Schimpfen oder gar Bestrafen ist definitiv der falsche Weg, wenn Kinder aus Überforderung anders handeln als gewünscht. Stellen Sie sich vor: Wie entspannt und harmonisch das Zusammenleben sein wird, weil Ihr Kind seine Gefühle artikulieren und starke Emotionen in geeignete Bahnen lenken kann
– Wie leicht es Ihrem Kind fallen wird, gute Noten mit nach Hause zu bringen und neue Freundschaften zu knüpfen
– Wie Ihr Kind zu einem erfolgreichen und glücklichen Menschen heranwächst, weil es früh gelernt hat, sich selbst zu regulieren
3. Robert Benkens/Hans von Storch/Axel Bojanowski (Hg.) Das andere Klimabuch: 25 Experten. Überraschende Fakten. Rationale Alternativen zur Klima-Angst (31.8.25)
Ein wichtiges Buch, dem größtmögliche Verbreitung zu wünschen ist. (wallstreet online) Aussterben der Menschheit, Ende der Zivilisation, die Erde brennt und wird zur Wüste – seit Jahren vermitteln Warnungen vor dem Klimawandel jungen Menschen das Gefühl, die Kosten und Opferzahlen würden immer weiter steigen, sie hätten keine lebenswerte Zukunft mehr oder würden sogar in der globalen Erwärmung umkommen. Psychologen warnen: »Klima-Angst« hat sich ausgebreitet. Umfragen offenbaren ein erschreckendes Ausmaß an Angst und Traurigkeit. Viele resignieren und wenden sich ab. Die Jahrhundert- Herausforderung der globalen Erwärmung gerät aus dem Blick. Der Alarmismus ist an seine Grenzen gekommen. Es geht auch anders! Dieses Buch macht Mut. International renommierte Wissenschaftler von den Universitäten Harvard, Cambridge, Stanford und Oxford sowie Energieexperten, Klimaforscher, Ökonomen, Juristen, Lehrer und Journalisten beantworten die entscheidenden Fragen: Was sagt die Wissenschaft wirklich? Was steckt hinter dem Begriff der „Kipp-Punkte“? Welche Maßnahmen helfen besser als Degrowth oder Verzicht? Wie können wir die Energiewende retten? Warum sind Klimaurteile von Gerichten problematisch? Wie viele Erden verbrauchen wir? Und: Welche Gründe für Zuversicht gibt es? Die Texte in diesem Buch zeigen, welche blinden Flecken es in der Klimadebatte bis heute gibt und wie rationale Maßnahmen als Antwort auf den Klimawandel aussehen können. Das andere Klimabuch möchte den Auftakt bilden zu einem neuen, durchdachteren Umgang mit einem der wichtigsten Themen unserer Zeit – jenseits von Klima-Katastrophismus und Ignoranz.
4. Volker Perthes: Die Multipolarisierung der Welt: Ein geopolitischer Wegweiser von einem der führenden deutschen Experten in Fragen der Internationalen- und Sicherheitspolitik (18.2.2026)
Die weitgehend friedliche oder zumindest übersichtliche Weltordnung der langen 1990er Jahre ist Vergan- genheit: Weder internationale Organisationen noch die vormalige alleinige Supermacht USA können heute militärische Konflikte wie in der Ukraine eindämmen. Der Westen wirkt gespalten. Neue Mächte betreten die Bühne, Handelskriege stellen exportorientierte Staaten wie die Bundesrepublik vor Probleme. Volker Perthes, ehemaliger UN-Diplomat und langjähriger Direktor der Stiftung Wissenschaft und Politik, bietet mit seinem Essay Einordnung und Überblick. Wir leben in einer von Multipolarisierung geprägten Zeit. Nach dem Kalten Krieg und der Pax Americana dominieren heute fünf starke Pole die Weltpolitik, neben den USA und China auch die EU, Russland und Indien. Regionale Mittelmächte, das zeigt Perthes an den Beispielen Naher Osten und Südostasien, können diese großen Akteure gegeneinander ausspielen und ihre eigene nahe Umwelt durchaus gestalten. In dieser Lage muss die EU ihre Handlungsfähigkeit stärken, wenn sie nicht zwischen anderen Polen polarisiert werden will.
5. Frank Hertfelder: Deutschland 2050 – NOTBETRIEB: Wie Politik, Demografie, Energie, Industrie und KI das Land bis 2050 unter Druck setzen – und was jetzt entschieden werden muss (1.1.2026)
Deutschland 2050 wird kein spektakulärer Kollaps – aber auch kein Comeback-Märchen. Dieses Buch beschreibt das Land als modernisierte, zugleich überlastete Industriegesellschaft im Dauerbetrieb: Infrastruktur wird repariert statt erneuert, Fachkräfte fehlen strukturell, Energie bleibt ein Standortproblem, und Sicherheit wird zur Systemfrage. Der Blick geht nicht über Schlagworte, sondern über Mechaniken: welche Entscheidungen seit den 2020ern Wirkungsketten auslösen, warum Europa strategisch zwischen USA und China eingequetscht wird, wie Unternehmen reagieren (Investitionen, Standortverlagerungen, Automatisierung), und welche politischen Optionen bis 2050 realistisch sind – inklusive ihrer Konflikte und Nebenwirkungen. „Deutschland 2050 – NOTBETRIEB“ ist ein nüchterner Realitätscheck mit konkreten Beispielen, harten Trade-offs und drei Szenarien, die nicht gefallen müssen – aber getroffen werden.
6. Lukas Rietzschel: Sanditz: Roman – Das große Epos der Nachwendezeit: »Rietzschel ist eine der wichtigsten jungen Stimmen Ostdeutschlands.« Frankfurter Allgemeine Zeitung (12.3.2026)
Sanditz, eine Kleinstadt am Rande der Republik. Hier leben alte Offiziere, Bürgerrechtler, Orgelbauer, Fliesensammler, Lokaljournalistinnen, selbsternannte Widerständler, Träumerinnen, Frührentner, Kinder, Liebespaare, verhuschte Archivare und die Familie Wenzel. Warmherzig und multiperspektivisch verwebt Lukas Rietzschel die Erzählung der Familie und der Sanditzer Stadtbewohner zu einem Panorama deutscher Geschichten – vom Ende der DDR bis in die jüngste Gegenwart, vom Besetzen der örtlichen Stasi-Zentrale bis zum Kampf eines Freiwilligen in der Ukraine, vom Abrackern auf westdeutschen Baustellen bis zum isolierten Inseldasein während der Corona-Epidemie. Ein Roman über Aufbruch und Niedergang, Gelingen und Scheitern des Aufruhrs, Freundschaft und Familie in umwälzenden Zeiten, über den Wunsch nach Zugehörigkeit und die Sehnsucht nach Freiheit.

Karikatur: Daniel Stieglitz
Wir sollten diese Löwen meiden
bei denen selbst die Möven leiden.
15 aktuelle Trump-Limericks:
Trump kennt nie Niederlagen
Sieg verkündet er schon nach Tagen
hört den Krieg einfach auf
stiftet Chaos zuhauf
um den Rest dürfen andre sich plagen.
Trump herrscht wie ein römischer Kaiser
doch viele davon waren weiser
sein Verstand ist wie Nero
komplett einfach Zero
posthum sind Tyrannen stets leiser.
Trump nennt sich ungeniert King
gegen Arme steigt er in den Ring
pures Chaos stets preist er
auf sein Volk gerne scheißt er
Demokratie ist nicht so sein Ding.
Trump ist ein schlimmer Faschist
Rassist und Militarist
schändet Kinder und Frauen
drum packt uns das Grauen
wenn das nicht der Antichrist ist?!
Trump ist ein verdammter Idiot
so dumm wie verschimmeltes Brot
er wär’ gern Baumeister,
das White House abreißt er
wie schön wär es, wär er schon tot.
Trump will gern alle zerstören
die gegen ihn sich „verschwören“
and‘re von nah und fern
bedroht er sehr gern
wird MAGA sich endlich empören?
Trump will ‘nen Friedenspreis
auf ihn ist er stets ganz heiß
aus Gold muss er sein
zumindest zum Schein
sonst führt er Krieg, wie man weiß.
Trump auch für Jesus sich hält
verschreckt damit Gott und die Welt
droht mit Hölle auf Erden
das kann nicht gut werden.
wer hochsteigt, dann meistens tief fällt.
Trump ist ein irrer Narzist
bei Spott er empfindlich sehr ist
für ihn sind’s Todfeinde
wie für MAGA-Gemeinde
ist er tot, ihn wohl niemand vermisst.
Trump will verlassen die NATO
so äußert er sich bis dato
täglich droht er was an
es betrifft jedermann
seine Posts sind ein irres Stakkato.
Trump träumt von Ballsaal und Bogen
über Kosten hat er stets gelogen
bereichert sich und Verwandte
Freunde und Bekannte
das Volk wird dann halt mal betrogen.
Trump gibt UFO-Akten jetzt frei
Aliens nicht für ihn Narretei
grad‘ die Transparenz
empört Konkurrenz
dem Rest ist alles einerlei.
Donald Trump lobte stets seinen Zoll
der Supreme Court fand das nicht toll
er strich alle Zölle
für Trump war’s die Hölle
jetzt tobt er und ist voller Groll.
Trump bringt Lazarett-Schiff nach Grönland
statt Gaza, denn ihm fehlt der Verstand.
Eisbären sind happy
tragen bald Maga-Käppi
gibt es noch jemand, der das jetzt gut fand?
Trump schwärzt weiterhin Epstein-Akten
denn sie zeigen die Fakten, die nackten
Kinderschänden und Mord
Täter lügen immerfort
uns alle die Schrecken nun packten.
… und wieder diverse – auch Trump’sche – Schüttel- und Echoreime:
Der König Trump trotz Lügen thront
solang‘ sich sein Betrügen lohnt.
Trump giert nach jedem Scheiß-Preis
macht drum um jeden Preis Scheiß‘.
Trump gibt nach dem roten Zar
drum sind nie seine Zoten rar.
Trump meint, dass er durch Kriege siegt
obwohl er keine Siege kriegt.
Trump sehr hoch die Zölle hält
da für ihn nur die Hölle zählt.
Der Christ hofft auf das Himmelreich
Gauner meist vor dem Himmel reich.
Ich ihn trotz seiner Schande lob‘
als man ihn aus dem Lande schob.
Das findet nicht mal Helge fair
dass du nicht gibst die Felge her.
Solang‘ du mit der Menge reist
kämpfst du auch um die Ränge meist.
Gebrauche für die Beute List
solang‘ du Teil der Leute bist.
Das wird für jedes Zelt gelten:
Geh‘ niemals ohne Geld zelten.
Ihr null Respekt dem Geld zollt
ihr habt genug im Zelt Gold.
Die Lena hasst die Suppen, Peer
doch liebt sie ihre Puppen sehr.
Diesen kleinen Kieselstein
bewundert nur ein Stiesel, Kain.
Bestell du von der Karte Wein
ich nicht sonst auf dich warte, Kain.
Wer Schwefel in der Nase riecht
dem rate ich jetzt: rase nicht.
Wenn ich jetzt mit dem Spaten rühr‘
ich großen Schmerz in Raten spür‘.
Nichts findet man bei Mördern fair
drum woll’n wir sie nicht fördern mehr.
Der Künstler stets in Witten malt
doch niemals hier in Mittenwald.
Was bringen uns die Zwerge bei?
Erklimm‘ nie mehr als Berge zwei.
Sie voller Inbrunst küsst den Macher
doch niemals Tiki Küstenmacher.
Mach‘ niemals bei den Zarten Halt
da er nur für die Harten zahlt.
Mach niemals ohne Hosen Rast
besonders, wenn du Rosen hasst.
Wenn runter du die Vasen reißt
du Scherben auf dem Rasen weißt.
Kauf für die Schweine Futter, Bert
da Hans nur noch die Butter fährt.
Mich erschreckt der fahle Schein
doch finde ich die Schale fein.
Niemand auf die Gaben schilt
da uns’re Wut den Schaben gilt.
Als fort der Zug mit Gaben rollt
fanden diese Raben Gold.
Was macht Karl dort im Feld, Gert?
Er fort mit unserm Geld fährt.
Wenn Hans zum Kauf von Butter fährt
bringt er für dich Tierfutter, Bert.
Auch wenn die andern paaren sich
halte viel mehr vom Sparen ich.
Er hat jetzt keine Macht, Peer.
denn ich zahl‘ keine Pacht mehr.
Ich mich der bösen Paten wehr‘
besonders hier beim Waten, Peer.
Weißt du, was mir der Penner riet?
Bitcoin ist ein Renner, Piet.
Was willst du auf dem Schrank, Bill?
Du bist schon auf der Bank schrill.
Ist auch der Regenguss kalt
dir doch mein heißer Kuss galt.
Im Puff ich voller Gier lande
doch gibst dort keine Girlande.
Er wurde, sah er Kinder, rot
und leichenblass bei Rinderkot.
Sprudelt eine Quelle karg
füll‘ sie mit einer Kelle Quark.
Ich weiß nicht, wie die Gasse heißt
ich weiß nur, dass ich hasse Geist.
Du fällst herein auf Bänker-List
obwohl du selbst ein Lenker bist.
Ich hasse deine Fürze, Kain
find‘ sie nicht mal in Kürze fein.
Er Gegner nach dem Händel beißt
so dass bei Schu’n der Bändel reißt.
Wenn für ihn die Neigung stimmt
er die ganze Steigung nimmt.
Ich werd‘ dir viele Spenden leih’n
dann kannst du aus den Lenden spei’n.
Er in der Hand die Spenden hielt
damit dann mit den Händen spielt.
Ich niemals ihnen spende Wein
da sie sonst an die Wände spei’n.
Wer sich an Helmut Kohl wandt‘
schwarze Kassen wohl kannt‘.
Mein Gott, ist dieser Schlager alt
der durch das ganze Lager schallt.
Als er sich aus dem Sumpf schlich
freute jeder Schlumpf sich.
Es steht nicht in der Bibel zwar
doch zahl‘ ich jede Zwiebel bar.
Dieweil ich auf die Felle stier‘
kauft er schon auf der Stelle vier.
Wir danken für die Farben dir
doch von uns leider darben vier.
Warum sind eure Taschen rot?
Wir fürchten halt den raschen Tod.
Es ist ein schlimmes Los, Maid
Ich bin das viele Moor leid.
Du bist jetzt ohne Hülle fast
da Brüste du in Fülle hast.
Bevor ich gegen Neider klag‘
ich schamhaft meine Kleider nag‘.
Ich deckte ihn mit Reisig zu
erst dann gab auch der Zeisig Ruh‘.
Zu uns Wohlklänge schallten hier
drum zwang sie mich zum Halten schier.
Kritik nur seinem Kram galt
drum lässt mich jetzt dein Gram kalt.
Wenn ich von dir Speise leih‘
ich bald danach ganz leise spei‘.
Der Bändel deiner Schuhe reißt
weshalb du auf die Ruhe scheißt.
Ich ob der kranken Mandeln hust‘
drum du nicht mit mir handeln musst.
Wenn er bei voller Fahrt hält
er leider dann sehr hart fällt.
Wenn mein Sohn jetzt mit Bart fährt
dann kommt er schnell in Fahrt, Bert.
Da Merz gut Markus Söder kannt‘
er ihm zur Wahl stets Köder sandt‘.
Ein Schmuggler niemals zaubern soll
mein Rat: Zahl lieber sauber’n Zoll.
Der Rubel bei den Waisen rollt
weshalb ihr schnellstens reisen wollt.
Wenn ich auf dich warte, Bill
ich nichts von deinem Barte will.
Wir leben hier im Westen, Till
wo man dich gerne testen will.
Du hast ein schlechtes Wesen, Bill
drum ich jetzt meinen Besen will.
Was willst du denn von Abel, Kain?
Er fädelt mir das Kabel ein.
Wenn ich mich nach den Weisen richte
verstehe ich, wie reisen Wichte.
Siehst dort du Biber nagen, Jan?
Wir ihnen uns beim Jagen nah’n.
Gib mir jetzt den Nagel, Hein
ich sage sonst bei Hagel nein.
Solang ich auf die Würmer stier‘
bemerken nicht die Stürmer wir.
Bei dir du siehst mich winden, Bill
ich nicht mich an dich binden will.
Verdoppelt jetzt die Preise er
so cancel‘ ich die Reise, Peer.
Ich finde diese Pillen stark
Drum nehm‘ ich sie im stillen Park.
Sie großen Hass auf Kinder schüren
zum Chef sie diesen Schinder küren.
Von früher sie mich kennen noch
drum heut‘ sie mich nennen Koch.
Wir schimpfen auf das Wetter, Ruth
denn das verstärkt der Retter Wut.
Wenn ihr gebraucht bei Wachen List
ihr stets deshalb zu lachen wisst.
Ihr stets Respekt den Wahlen zollt
doch keine Steuern zahlen wollt.
Ich trink‘ gern mit dem Leiter Wein
Geld wird‘ ich ihm nicht weiter leih’n.
Wenn wir genügend hätten Wein
könnten wir drum wetten, Hein.
Hans gab bei tollen Versen Geld
dann gab er selber Fersengeld.
Da ihn kränkt‘ das miese Wort
beging er auf der Wiese Mord.
Warum nur macht die Liese Miese?
Sie ist halt eine miese Liese.
Die Lauge war beim Bleichen lau
drum wurden alle Leichen blau.
Er ganz verstört beim Eber harrt
Seitdem nennt man ihn Eberhard.
Bevor Heinrich den Nathan sandt‘
Er scherzhaft ihn mal Satan nannt.
Heinz jetzt diese Regeln sieht
klar, dass man ab vom Segeln riet.
Geh‘ nie auf steile Pisten, Kain
sonst machen dir die Kisten Pein.
Streb‘ jetzt an hohe Posten, Kain
sonst machen dir die Kosten Pein.
Ich nehm‘ dir weg die Beile halt
da ich sonst nicht dich heile bald.
Ich schreib‘ dir diese Zeile halt
da der, den ich jetzt heile, zahlt.
Er blickte stets aufs Stubenbild,
wenn Nora ihre Buben stillt.
Ich habe meine Triebe lieb
was mich stets zu der Liebe trieb.
Da ich nur Edelsteine will
ich immer wieder weine still.
Ich bitter um die Hunde wein‘
sie starben an der Wunde, Hein.
Trump sagt: Gebt mir Zölle her
davon ich in der Hölle zehr‘.
Mein Gott, was sind Trumps Zölle hart
dagegen ist die Hölle zart.
Um wieviel soll’n wir wetten, Hein?
Ich trinke selbst in Ketten Wein.
Mein Gott, was ist dein Brot alt
ich hoff‘, du wirst jetzt rot bald.
Er heftig blies durchs Nasenloch
dieweil die andern lasen noch.
Der Preis ist für ihn bitter zwar
doch trotzdem zahlt der Zwitter bar.
Als er vor dem Wichte las
sah er dort im Lichte was.
Als er mit der Nichte fickt
sah er, dass die Fichte nickt.
Ich nehme stets vorm Rodeln Jod
doch werd‘ ich dann beim Jodeln rot.
Ich lieb‘ beim Sex den Rollentausch
da ich dann hab‘ ’nen tollen Rausch.
Bevor sie auf die Schranken pissen
sie sich auf ihre Pranken schissen.
(Groß und klein
kommen selten allein.)
Eva gebar von Drillingen zwei
danach auch noch von Zwillingen drei.
Nimmst du dir für Nora Zeit
empfindet bald schon Zora Neid.
Ich intensiv die Scherben föhn‘
da ich möchte sie färben schön.
Weißt du, woher die Kerben sind?
Sie stammen von den Serben, Kind.
Ich Stoff mit Iris Berben falt‘
danach woll’n wir ihn färben bald.
Es erstaunt die Schergen zwar
als sie sah’n die Zwergenschar.
Als man sie sah am Beckenrand
ans Gitter man die Recken band.
Wir kaufen diese Wecken dir
und schenken noch zwei Decken wir.
Sie tranken auf den Decken Bier
und kotzten dann ins Becken dir.
Wenn ich in der Messe frier‘
polierst du dann die Fresse mir?
Wer immer mit ’nem Messer fährt
dadurch nie seine Fässer mehrt.
Sein Fluch über den Schilderwald
an dieser Kreuzung wilder schallt.
Du solltest ganz schnell weichen, Liese
denn das ist eine Leichenwiese.
Wenn ich diese Zange biege
zittert schon die bange Ziege.
Früher das Wort der Bibel galt
doch leider bricht der Giebel bald.
Ich lallend nach 10 Halben schwör‘
und nicht einmal die Schwalben hör‘.
Was nützt mir denn das halbe Schwein?
Ich will doch nur ’ne Schwalbe, Hein.
Seitdem man in dem Shop stiehlt
gibt es dort ein Stopp-Schild.
Sein Glück bei diesen Raben schwandt
so dass er zu den Schwaben rannt‘.
Den Pimpf stört schlechtes Wetter nicht
er ist und bleibt ein netter Wicht.
Umsonst ich hier nach Reiner schrei
er ist längst in der Schreinerei.
Am besten ganz vom Bruder lass‘
sonst kriegst du mit dem Luder Brass.
Wir trinken mit den Kunden Wein
vielleicht heilt das die Wunden, Kain?
Wenn wir auch Hans als Zweiter ehren
wird er davon noch weiter zehren.
Du solltest nichts bei Tinder kaufen
stattdessen lieber Kinder taufen.
Auch wer viel für die Reibe blecht
erhält dennoch kein Bleiberecht.
Wenn ich in den Stollen will
halt‘ ich nicht beim Wollen still.
Willst du den Baum im Stalle fällen
werd‘ ich dir ’ne Falle stellen.
Und zu guter Letzt noch die Herkunft zweier Redensarten:
Gerhard Wagner, Schwein gehabt – Redewendungen des Mittelalters, Daun 2024, S. 26
32. Lunte riechen (einen Hinterhalt ahnen)
Diese Redensart kann erst entstanden sein, als Feuerwaffen im Einsatz waren. Vorderladerkanonen wurden gezündet, indem man eine glimmende Lunte an das mit Schwarzpulver gefüllte Zündloch heranführte. Diese Lunte bestand aus Hanfschnüren, die mit Salpeter und Bleizucker getränkt waren. Man kann sich vorstellen, das das Glimmen solcher Lunten nicht ohne beißende Qualmentwicklung vor sich ging. Die Redewendung nimmt darauf Bezug, denn der Gestank verriet den Feinden einen bevorstehenden Beschuss oder den Standort eines verborgenen Geschützes, dessen Mannschaft die Lunte glimmen ließ. Bei der Luntenentzündung verzischte nur das Schwarzpulver im Zündloch, während der eigentliche Schuss nicht losging und die Kugel im Lauf blieb. Man hatte es also abblitzen lassen – im Krieg ein Missgeschick, das das Leben kosten konnte, heute bei gescheiterten Annäherungsversuchen in Verwendung.
33. Das geht aus wie das Hornberger Schießen (mit großem Getöse etwas ankündigen, das dann ohne Ergebnis endet)
Der Brauch des Salutschießens hat eine Geschichte mit vielen Anekdoten. Den Bewohnern des Städtchens Hornberg wird beispielsweise nachgesagt, dass sie 1564 ihren Landesherrn, den Herzog von Württemberg, standesgemäß mit Salutschüssen empfangen wollten. Die Kanonen waren – selbstverständlich ohne Kugeln – geladen u. schussbereit, als sich in der Ferne eine Staubwolke sehen ließ. Das Volk jubelte u. die Kanonen absolvierten die für einen Landesherrn übliche Schussfolge. Leider stellte sich heraus, dass die Staubwolke von einer einfachen Postkutsche stammte. Die Kanonen feuerten dann noch einmal, was das Pulver hergab, als man den Staub einer Rinderherde, die auf die Straße zu getrieben wurde, ebenfalls fehlinterpretierte. Als der Herzog endlich kam, hatte man sein Pulver verschossen. Heute lässt sich mit dieser damals peinlichen Geschichte natürlich trefflich Tourismusmarketing betreiben.



Aus seiner linken Hand strömt das hei-

